1949-1959 Gründungs- und Aufbauphase
Werner Otto schreibt mit dem Aufbau seines Versandhauses ein beispielloses Kapitel bundesdeutscher Nachkriegsgeschichte. Innerhalb von zehn Jahren entsteht aus einem kleinen Schuhversandhandel ein Unternehmen mit 1.000 Mitarbeitern und einem jährlichen Umsatz von 100 Mio. DEM.
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1949
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Werner Otto gründet Versandhandel in Hamburg
Im Alter von 40 Jahren gründet Werner Otto die Firma „Werner Otto
Versandhandel“, die am 17. August bei der Hamburger Behörde für Wirtschaft und Verkehr eingetragen wird. Anfangs beschäftigt er drei Mitarbeiter. Sitz desUnternehmens sind zwei kleine Gebäude im Hamburger Stadtteil Schnelsen.
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1950
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Der erste Katalog erscheint
Der erste Katalog erscheint in 300 handgebundenen Exemplaren mit eingeklebten Fotos. Auf 14 Seiten werden 28 Paar Schuhe präsentiert. Unter dem Motto „Vertrauen gegen Vertrauen“ führt Otto als erster Versender den Kauf auf Rechnung ein.
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1951
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Erster gedruckter Katalog mit erweitertem Sortiment
Der erste gedruckte Katalog umfasst 28 Seiten und bietet ein erweitertes
Sortiment. Neben Schuhen werden Aktentaschen, Regenmäntel und Hosen angeboten.
Otto setzt mit einer Auflage von 1500 Katalogen insgesamt 1 Mio. DEM um.
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1952
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Perfektionierung der Sammelbestellung
Das Prinzip der Sammelbestellung wird perfektioniert: Kunden, die
gemeinsam für Nachbarn, Freunde und Verwandte mitbestellen, erhalten fünf Prozent Kostenvergütung. Noch heute trägt das Sammelbesteller-Geschäft maßgeblich zum Erfolg des Unternehmens bei.
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1953
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Umsatz von 5 Mio. DEM
In weniger als zwei Jahren verfünffacht Otto den Umsatz. Die Auflage des Kataloges steigt auf 37.000 Exemplare.
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1956
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Jetzt werden auch „Hartwaren“ angeboten
Fahrräder, Porzellan und Elektrogeräte werden in das Sortiment
aufgenommen. Otto streicht den Samstag als Arbeitstag und führt die Fünf-Tage-Woche ein.
Der Otto Versand verlegt seinen Firmensitz von Hamburg-Schnelsen nach Hamburg-Hamm. Der Umsatz steigt auf 52 Mio. DEM.
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1958
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Umsatz: 100 Mio. DEM
Mit einem Umsatz von 100 Mio. DEM gehört der Otto Versand zu den Großunternehmen in Deutschland.
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1959
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Grundsteinlegung in Hamburg-Bramfeld
Am 13.08.1959 wird der Grundstein für einen neuen Firmenkomplex in Hamburg-Bramfeld gelegt.
Otto beschäftigt mittlerweile 1.000 Mitarbeiter.
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1960-1970 Ausbau zum Großunternehmen
In den sechziger Jahren baut der Otto Versand seine Stellung als Großunternehmen und Pionier seiner Branche weiter aus und überschreitet im Jahre 1970 die erste Umsatzmilliarde.
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1960
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Umzug nach Hamburg-Bramfeld
Der Otto Versand bezieht das neue Betriebsgebäude in Hamburg-Bramfeld.
Dort ist bis heute der Firmensitz des Unternehmens.
Der Umsatz steigt auf 150 Mio. DEM. Die Zahl der Mitarbeiter erhöht sich auf 2.000.
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1962
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Sammelbesteller erreicht Umsatzmillion
Der erste Sammelbesteller erreicht mit seinen Bestellungen einen Umsatz von über 1 Mio. DEM.
Die WAZ-Gruppe beteiligt sich mit 25 Prozent am Otto Versand.
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1963
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Telefonische Bestellannahme wird möglich
Der Otto Versand beweist Pioniergeist: Unter der Rufnummer 61 10 81 können ab jetzt – dank integrierter Datenverarbeitung – Bestellungen per Telefon aufgegeben werden.
Die General Shopping S.A. übernimmt 15 Prozent der Gesellschafteranteile am Otto Versand.
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1964
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Die KG Gesellschaft für Beteiligungen und Investierungen (später AURUM KG) übernimmt 10 Prozent der Anteile am Otto Versand
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1966
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Werner Otto übergibt Vorsitz an Günter Nawrath
Unter dem neuen Vorstandsvorsitzenden Günter Nawrath trotzt der Otto Versand der Rezession und erreicht mit einem Umsatz von 582 Mio. DEM ein außerordentliches Wachstum von 35 Prozent. In Hongkong wird das erste Einkaufsbüro auf dem asiatischen Kontinent eröffnet.
Im Katalog finden sich erstmals Topmodelle von prominenten Modeschöpfern wie Nina Ricci, Christian Dior oder Pierre Balmain.
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1967
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Katalog erreicht eine Auflage von 1 Mio. Exemplaren
Der Herbst/Winter-Katalog ist 748 Seiten stark und wird in einer Auflage von über 1 Mio. Exemplaren herausgebracht.
Der Otto Versand bezieht in Hamburg-Bramfeld die beiden Neubauten für die Verwaltung und das Lager.
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1968
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Erster Spezialkatalog erscheint
Neben dem Hauptkatalog erscheint der erste Spezialkatalog für junge Leute: das Post-Shop-Magazin.
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1969
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Gründung der Hanseatic Bank
Die Hanseatic Bank wird gegründet und ermöglicht Otto-Kunden ab sofort die Finanzierung der Katalogwaren.
In Hamburg wird zur Förderung der medizinischen Forschung die Werner- Otto-Stiftung gegründet.
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1970
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Durchbruch: eine Milliarde Umsatz
Im Jahr 1970 durchbricht der Otto Versand erstmals die Milliardengrenze und erzielt mit 4.800 Festbeschäftigten einen Umsatz von 1,168 Mrd. DEM.
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1970-1980 Entwicklung zum Konzern
Die Dekade der siebziger Jahre steht für Otto ganz im Zeichen von Expansion und Aufstieg zum Handels- und Dienstleistungskonzern.
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1972
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Gründung des Hermes Versand Service
Der Otto Versand gründet einen eigenen Zustelldienst. Bis zum Jahresende werden 50 Prozent des Paketaufkommens postunabhängig zugestellt.
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| 1974 |
Internationale Expansion beginnt
Mit Beteiligungen an Heinrich Heine, Karlsruhe (zunächst 50 Prozent, seit 1981 ganz im Konzern), und 3 Suisses International, Frankreich (zunächst 25 Prozent, seit 1981 50 Prozent), beginnt die Entwicklung zum internationalen Konzern.
Hermes stellt inzwischen 90 Prozent aller Otto-Warensendungen zu.
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1976
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Übernahme der Aktienmehrheit des Schwab Versand
Der Otto Versand übernimmt die Aktienmehrheit am Schwab Versand, Hanau.
Jetzt ist der Otto-Konzern weltweit die Nr. 3 unter den Versandhändlern – nach der amerikanischen Sears-Gruppe und Quelle.
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1978
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Umsatz steigt auf über 3 Mrd. DEM
Der Otto-Konzern erzielt einen Umsatz von 3,176 Mrd. DEM und beschäftigt 10.740 Mitarbeiter.
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1979
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Gründung von Otto Holland
Mit der Gründung von Otto Holland, Tilburg, tritt Otto in den niederländischen Markt ein.
Der Otto-Konzern übernimmt Anteile an der Fegro-Großhandelsgesellschaft (GmbH & Co. KG).
Am 7.9. wird in Hamburg das Behandlungszentrum für Krebskrankheiten der Universitäts-Kinderklinik eröffnet, das mit maßgeblicher Finanzierung durch die Werner-Otto-Stiftung entstanden ist.
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1980
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Hundertmillionste Sendung beim Hermes Versand
Innerhalb von acht Jahren hat der Hermes Versand über 100 Millionen Sendungen zugestellt.
Der Otto-Konzern gründet die Otto Reisen GmbH, die Otto-Kunden sämtliche touristischen Dienstleistungen per Katalog anbietet.
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1980-1990 Internationalisierung des Konzerns
Unter der Leitung des neuen Vorstandsvorsitzenden Dr. Michael Otto wird Otto zur größten Versandhandelsgruppe der Welt.
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1981
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Dr. Michael Otto wird neuer Vorstandsvorsitzender
Der Vorstandsvorsitzende Günter Nawrath wechselt in den Aufsichtsrat. Dr.
Michael Otto übernimmt den Vorstandsvorsitz der Otto Gruppe.
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1982
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Beteiligung an „La Blanche Porte“
Über 3 Suisses International beteiligt sich der Otto-Konzern an der Versandhandelsgesellschaft „La Blanche Porte“.
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1983
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Die Familie Otto kauft die 1963 erworbenen Anteile in Höhe von 15 Prozent von der General Shopping S.A. zurück.
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1986
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Umweltschutz wird erklärtes Unternehmensziel/ weitere Expansion, Erster Schritt nach Asien
Auch in ökologischer Hinsicht bestätigt der Otto Versand seine Vorreiterrolle im Versandhandel: Umweltschutz wird ausdrückliches Unternehmensziel des Otto Versand. Als erstes deutsches Versandhaus führt Otto den 48-Stunden- Express Service ein.
Der Otto-Konzern beteiligt sich an Alba Moda, Bad Salzuflen, gründet Bon Prix, Hamburg, und Together, Großbritannien, sowie Otto Sumisho, ein Joint Venture mit der Sumitomo Corporation in Japan.
Start der Kampagne „Otto...find’ ich gut“.
Dr. Michael Otto wird Manager des Jahres.
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1987
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Otto steht an erster Stelle der Weltrangliste des Versandhandels
Der Otto-Konzern erwirbt die Versandhäuser Witt/Weiden und Venca (heute C.I.F.D.), Spanien.
In den Jahren 1987 bis 1994 kauft die Familie Otto 80 Prozent des 1964 veräußerten 10-Prozent-Anteils der AURUM KG zurück.
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1988
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Beteiligung an SportScheck und ModenMüller
Otto beteiligt sich an SportScheck, München und ModenMüller (heute: OTTO), Österreich.
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1989
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Einstieg in den italienischen Markt
Mit Euronova gelingt dem Otto-Konzern der Markteinstieg in Italien.
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1990-2000 Globalisierung und Diversifizierung
Im Zuge der Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten beschert die erste Hälfte der 90er Jahre eine temporäre Sonderkonjunktur. Die zweite Hälfte der 90er Jahre steht ganz im Zeichen der neuen Medien und des Ausbaus der Spitzenposition unter den Versandhändlern durch vielfältige Engagements in Asien und Europa. Mit dem Einstieg in neue Marktsegmente setzt Otto zunehmend auf die Strategie einer weit reichenden Diversifizierung.
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1990
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Sonderkonjunktur durch Währungsunion
Die deutsche Wiedervereinigung bringt die Marktwirtschaft in die neuen Bundesländer und führt zu einem rasanten Anstieg in der Nachfrage. Der 24- Stunden-Eilservice wird eingeführt. Der Jahresumsatz in den neuen Bundesländern erreicht 500 Mio. DEM.
Otto engagiert sich im Cash & Carry-Sektor mit der Gründung von Fegro/Selgros, einem Joint Venture mit der REWE-Handelsgruppe.
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1991
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„Shopping rund um die Uhr“
Der Kunde kann nun auch am Wochenende und nachts beim Otto Versand einkaufen. Der Otto-Konzern erwirbt die Mehrheit an Grattan, dem viertgrößten britischen Versender.
Gründung von VPC, Portugal.
Für das vielseitige Engagement des Otto Versand im Umweltschutz erhält Dr.Michael Otto die Auszeichnung „Öko-Manager des Jahres 1991“. |
1992
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Einstieg in den ungarischen Markt
Der Otto-Konzern übernimmt die ungarische Versandhandelsgesellschaft Magaréta.
Der Hermes Versand liefert die 500-millionste Sendung aus.
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1993
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Optimierung des Kundenservices
Ausweitung des 24-Stunden-Services auf fast alle Artikel.
Die einheitliche Rufnummer für alle Kundencenter wird eingeführt.
Gründung der Holding OFT (Otto Freizeit und Touristik), in der Otto sämtliche Reisedienstleistungen bündelt.
Gründung der Michael Otto Stiftung für Umweltschutz zum Schutz und Erhalt der Lebensgrundlage Wasser sowie von Wasser geprägten Lebensräumen.
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1994
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Lieferung zum Wunschtermin
Der Otto-Konzern führt die Lieferung zum Wunschtermin ein. Als erster
Versender präsentiert der Otto Versand sein Sortiment auf einer interaktiven CD-ROM.
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| 1995 |
Otto goes online
Der Otto Versand ist mit seinem umfangreichen Warenangebot erstmals im Internet vertreten: www.otto.de.
Der Feierabend-Service wird eingeführt: Lieferung der Ware bis 21 Uhr.
Mit der Beteiligung am zweitgrößten deutschen Computerdistributor Actebis verstärkt der Otto-Konzern sein Engagement im Großhandelssektor.
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1996
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Otto in der Schweiz
In Zürich übernimmt die Otto-Tochter Heine den Versandbereich von Jelmoli, der als Jelmoli-Versand fortgeführt wird.
Gründung von Club Créateurs Beauté, Japan, als Joint Venture von Otto Sumisho, 3 Suisses und L’Oréal.
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1997
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Neue Medien auf dem Vormarsch
Der komplette Otto-Katalog erscheint nun im Internet: Die Einzelgesellschaft Otto kann ihren Umsatz im Bereich E-Commerce, Internet, CD-ROM und Bildschirmtext auf 450 Mio. DEM ausbauen, das sind gut 7 Prozent des Gesamtumsatzes.
Gründung des Online-Portals Shopping 24 und von Otto Büro & Technik (heute: Otto Office).
Der Hermes Versand stellt die einmilliardste Sendung zu.
Der Otto-Konzern gründet Joint Ventures in Südkorea, Otto Doosan Mail Order Ltd, und Taiwan, Otto Chailease Mail Order Ltd.
Beteiligung am Versandhaus Baur in Burgkunstadt.
Die Nachfrage nach den ökologisch ausgerichteten Produkten des Otto Versand nimmt zu: Mit einem Umsatz von 320 Mio. DEM bei ökologisch optimierten Textilien stellt die Einzelgesellschaft Otto erneut ihre Pionierrolle im Umweltschutz unter Beweis.
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1998
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Die Zahl der Mitarbeiter im Otto-Konzern übersteigt erstmals 50.000
Otto beteiligt sich an Crate and Barrel, Chicago, Illinois.
In Deutschland wird als Gemeinschaftsunternehmen mit der spanischen Inditex die Zara Deutschland GmbH gegründet.
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1999
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Otto feiert sein fünfzigjähriges Jubiläum
Erwerb der Peacock AG durch die Actebis-Gruppe und des britischen
Versenders Freemans in London durch den Otto-Konzern.
Der Otto Versand feiert am 17. August seinen fünfzigsten Geburtstag. |
Seit 2000 Innovationen für die Zukunft
Im neuen Jahrtausend baut die Otto Group die Innovationsführerschaft aus. Mit innovativen Konzepten, noch stärkerer Kundenorientierung und neuen Vertriebswegen besonders im Bereich neue Medien sowie einer wachsenden Internationalisierung und Diversifikation sieht sich die Otto Group national und international gut aufgestellt, um die Herausforderungen der Zukunft gut meistern zu können.
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2000
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Otto Gruppe ist weltweit die Nr. 2 im B2C-Online-Handel
Der Otto-Konzern gründet discount24, travelchannel.de, Obi@Otto und beteiligt sich an myToys.de.
www.otto-office.com geht online.
Bestellungen per Mobiltelefon mit WAP-Technologie werden erstmals möglich.
Die Otto Gruppe ist jetzt nach Amazon der zweitgrößte Online-Händler der Welt im reinen Endverbrauchergeschäft.
In England gründet der Hermes General Service UK die Firma Parcelnet.
In Tschechien wird das Versandhaus Otto Zasilatelstvi S.R.O. gegründet.
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2001
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Dr. Michael Otto erneut Manager des Jahres
Gemeinsam mit travelocity.com gründet der Otto-Konzern das Joint Venture Travelocity Deutschland.
Hermes gründet gemeinsam mit der Royal TPG Post aus den Niederlanden das Unternehmen EP EuroPost.
Auf otto.de wird die virtuelle Anprobe möglich.
Baur übernimmt den Universal Versand, Österreich.
Dr. Michael Otto wird nach 1986 zum zweiten Mal Manager des Jahres.
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2002
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Aus dem „Otto Versand“ wird „Otto“
Die Umfirmierung von „Otto Versand“ in „Otto“ trägt der Entwicklung des Unternehmens zu einem international tätigen Handels- und Dienstleitungskonzern Rechnung .
Einführung des Euros als Bargeld – OTTO gibt eine Preisgarantie.
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2003
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Hermes macht zunehmend der Post Konkurrenz
Hermes integriert alle logistischen Dienstleistungen unter der Dachmarke „Hermes Logistik Gruppe“.
Bundesweit bietet Hermes die erste ernst zu nehmende Alternative für den Versand von Privatpaketen in Deutschland an.
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2004
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OTTO erweitert Lieferservice
OTTO weitet seinen Wunschtermin-Service aus und bietet die Belieferung in einem Zeitfenster von drei Stunden an.
Gemeinsam mit dem israelischen Modeunternehmen Castro gründet die Otto Group die Castro Deutschland GmbH.
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2005
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OTTO gibt erstmals drei statt bislang zwei Hauptkataloge pro Jahr heraus
Premiere im deutschen Versandhandel: OTTO bietet als erster der Branche drei Hauptkataloge im Jahr an.
Die Otto Group verkauft 75 Prozent der Anteile an der Hanseatic Bank an die Société Générale, Paris.
OTTO und Microsoft vereinbaren eine strategische T-Commerce- Partnerschaft. Als weiteren Meilenstein im Ausbau der E-Commerce- Aktivitäten kündigt OTTO zum zehnjährigen Jubiläum des erfolgreichen Online-Shops otto.de dessen Erweiterung zur umfassenden One-Stop-Shopping-Plattform an.
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2006
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Otto Group baut Russlandgeschäft weiter aus
Erste Lascana-Geschäfte öffnen in Hamburg und Baden-Baden.
Die Otto Group und die russische PPE Group (inzwischen Direct Group) gründen ein Joint Venture in Russland.
Die Otto Group übernimmt die OBI-Anteile aus dem Joint Venture OBI@OTTO.
Mit der Gründung der Konzerntochter Hermes Warehousing Solutions, vervollständigt die Otto Group ihre Logistik-Kette für Kunden außerhalb des Konzerns.
Discount24 wird Joint Venture mit der französischen C-Discount.
Prof. Werner Otto und Dr. Michael Otto erhalten für ihr Lebenswerk den Deutschen Gründerpreis.
OTTO wird als „kundenorientiertester Versandhändler 2006“ ausgezeichnet
www.otto.de wird von den Internet Usern zur „Besten Einkaufs-Website 2006“ gewählt.
Otto Sumisho feiert 20-jähriges Bestehen.
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2007
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Dr. Michael Otto wechselt nach 26 Jahren im Vorstandsvorsitz in den Vorsitz des Aufsichtsrates
Launch des dreidimensionalen OTTO-Stores ist Quantensprung im Online-Shopping
OTTO und Hagebau gründen das Joint Venture Baumarkt Direkt
Heine erwirbt die restlichen 50 Prozent der Anteile an Manufactum.
Die Otto Group trennt sich aus strategischen Gründen vom Segment Großhandel und veräußert deshalb den IT-Distributor Actebis.
Das Online-Angebot auf www.otto.de umfasst nunmehr 500.000 Artikel sowie das gesamte online-Sortiment von Libri.de
Witt Weiden feiert sein 100-jähriges Bestehen.
Hans-Otto Schrader wird zum Oktober neuer Vorstandvorsitzender der Otto Group.
OTTO für den besten Nachhaltigkeitsbericht des Jahres ausgezeichnet, www.otto.de wird erneut zur „Beliebtesten Website“ des Jahres gewählt.
Die Otto Group übernimmt sämtliche Anteile an ihrem japanischen Joint Venture Otto Sumisho Inc., das in OTTO Japan Inc. umbenannt wird.
Nach Rückkauf von Mitgesellschafteranteilen, vereint Familie Otto wieder alle Anteile der Otto (GmbH & Co KG) auf sich.
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2008
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Otto Group setzt weiter auf Online-Handel und baut sein Geschäft auf dem Gebiet weiter aus
Otto Group verkauft Fegro/Selgros-Anteile an die REWE Group Konzern gewinnt “IT Strategy Award 2008”
Online-Nachfrage der Otto Group übersteigt 5 Mrd.-Euro-Marke
Gesellschaft für Konsumforschung wählt www.otto.de erneut zu Deutschlands
Online-Shopping-Portal Nummer 1
www.otto.de gewinnt erneut den OnlineStar für „Mode & Lifestyle“
Konzern verabschiedet weitreichende Klimaschutzstrategie mit dem Ziel die CO2-Emissionen bis 2020 um 50 Prozent zu senken
Die Otto Group gründet Joint Venture mit Phi-T und revolutioniert Artikel-Absatz-Prognosen
Gemeinsam mit der Direct Group forciert die Otto Group das Russland-Geschäft mit Eröffnung einer eigenen Warehouse-Logistik in Tver Konzern-Firmenzentrale in Hamburg-Bramfeld eröffnet multimediale Empfangsbereiche
Crédit Mutuel steigt als Partner bei Cofidis ein
www.otto.de ist „Beliebteste Website 2008“
Otto Group startet IP-TV in Hong Kong
Mit 49 Prozent beteiligt sich die Otto Group an der Kitaro Fashion Group
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2009
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Otto Group optimiert sein Lagerlogistik-Netzwerk
Strategisches Investment im Bereich Private Shopping: Shopping Community
Limango wird Teil der Otto Group
Konzern beschließt Umstrukturierung des Lagerlogistik-Netzwerks
Otto Group führt videogestützte Bewerberinterviews ein
Konzern-Firmenzentrale in Hamburg-Bramfeld ist Gastgeber des ersten „Young Leaders for Sustainability“-Netzwerktreffens
Abschluss der Reihenmessung „Size Germany“: Mode-Kunden der Otto
Group dürfen sich auf noch bessere Passformen freuen
Otto Group startet neuen Online Fashion Store “Yalook”
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